Geschichte

Akkordeon-OrchesterDas Akkordeon-Orchester Beckmann ist ein ambitioniertes Laienorchester, das sich hohe musikalische und soziale Ziele gesetzt hat.

Das Orchester wurde 1955 in Oberhausen von Herbert Beckmann mit dem Ziel gegründet, seinen Musikschülern die Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren und damit die Chance zur musikalischen Weiterentwicklung zu bieten. Nach nur wenigen Jahren war das Ensemble bereits weit über dieses rein pädagogische Ziel hinaus-gewachsen, hatte rasch ein hohes musikalisches Niveau erreicht und sich ein breit gefächertes Repertoire an Werken verschiedenster Gattungen geschaffen.

Die Zahl der Mitglieder wuchs im Laufe der Jahre ständig, so dass nach und nach bis zu fünf Orchester entstanden,  die nach Leistungsniveau und Altersklassen der Musiker aufgeteilt waren. Mit zunehmender Popularität elektronischer Medien ging im Laufe der letzten Jahre die Zahl der Akkordeonschüler und der Neuzugänge an Akkordeonisten wieder zurück, so dass heute noch ein Orchester existiert, das sich der Pflege von Musik aller Stile und Schwierigkeitsstufen bis zur höchsten Kategorie widmet. Obwohl die meisten der heutigen Orchestermusiker langjährig treue Mitglieder sind, gibt sich das Orchester stets offen und interessiert an all denen, die ein musikalisches Zuhause, neue Erlebnisse und Abenteuer in der Welt der Musik suchen.

Herbert Beckmann und seine Orchester zeigten von Anfang an ein hohes Engagement besonders in differenzierter Probenarbeit, Interpretation und Uraufführungen eigens für Akkordeonorchester geschaffener Kompositionen, Bearbeitungen kirchlicher wie weltlicher, klassischer wie moderner Musik für das Akkordeonorchester, Schallplatten- und CD-Aufnahmen. Sie veranstalteten mehr als 800 Konzerte und Konzertreisen im In- und Ausland, waren immer wieder in verschiedenen Rundfunksendern zu hören, wirkten bei Theaterproduktionen mit, nahmen an internationalen Musikfestivals teil und wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben mit höchsten Preisen ausgezeichnet.

Herbert Beckmann gilt als erfahrener und unermüdlicher Musikpädagoge, entwickelte eine eigene innovative Unterrichtsmethode, erteilt Unterricht für Klavier, Akkordeon, Orgel, Blockflöte und verschiedene musiktheoretische Fächer, hat etliche Schüler auf das Musikstudium vorbereitet und Musikstudenten betreut. Er komponiert nach wie vor eigene Werke für beginnende und fortgeschrittene Schüler, Solisten und Orchester, bearbeitet zahlreiche Kompositionen verschiedenster Herkunft und Stile, und hat bei alldem stets ein offenes Ohr für die Belange seiner Schüler, Orchestermusiker und Mitarbeiter.

Sein soziales Engagement lässt ihn immer wieder Veranstaltungen für soziale, allgemeinnützige und karitative Zwecke ausrichten, so beispielsweise 1995 eine musikalische Großveranstaltung in der Stadthalle Oberhausen zugunsten aller in Pflege- und Heilberufen beschäftigten Mitbürger, ein Benefizkonzert zugunsten Greenpeace und viele Konzerte für die Lebenshilfe und andere karitative Organisationen. Darüber hinaus hat das Orchester bereits zahlreiche Gottesdienste und Messen für die beiden großen kirchlichen Konfessionen mitgestaltet und sich zum Beispiel aktiv am Thüringer Kirchentag beteiligt.

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